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ease:article [2019/03/07 12:47] – [Conclusion] syrbeease:article [2019/04/09 08:31] (current) – [Method] iskra
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 +was ist ease? Forschungsfrage? Alltagsaktivitäten?
 +
 +Definition - Robotik: Robotik behandelt die intelligente Verbindung von Wahrnehmung und Handlung durch Roboter. (Handbook of Robotics, Bruno Siciliano, 2008, Springer Verlag, Heidelberg, Seite 1-2)
 ===== Method ===== ===== Method =====
 +Was stellst Du Dir unter Informatik vor?
 +
 +Im Rahmen des zweitägigen Workshops "Mein smarter Roboter" (genauere Infos evtl. als Fußnote) wurden mit zwei Gruppen Themen aus den Gebieten Robotik und Informatik bearbeitet. Der Workshop richtete sich speziell an Mädchen, somit waren nur weibliche Teilnehmerinnen zwischen ... und ... Jahren dabei. 
 +
 +Es sollte ein Einblick in die Vorstellungen gewonnen werden, die die Teilnehmerinnen zu den Themen Robotik und Informatik mitbringen. Dazu wurde mit den Teilnehmerinnen erarbeitet, welche Bedeutung Informatik im Alltag hat, was sie bereits darüber wissen oder welche Anwendungsbereiche sie kennen. Anschließend wurde eine Befragung durchgeführt, in der den zwei verschiedenen Gruppen von je ... und ... Teilnehmerinnen die folgenden, aufeinander aufbauenden Fragen gestellt wurden:
 +
 +1. Frage: Was machst du im Alltag? 
 +2. Frage: Welche Tätigkeiten davon soll ein Roboter für dich übernehmen?
 +
 +Die erste Frage ist zunächst losgelöst vom Themenbereich Robotik/Informatik und als Einstiegsfrage gut geeignet, da die Teilnehmerinnen ganz persönlich angesprochen werden. Sie gehen auf diese Weise im Kopf ihren eigenen Tagesablauf durch und können z.B. von ihrer Freizeit, aber auch von Pflichten erzählen, die sie erledigen müssen.
 +Anschließend wird dann direkt danach gefragt, welche der zuvor genannten Tätigkeiten von einem Roboter übernommen werden könnten oder sollten, wodurch ein Bogen zum theoretischen Themenrahmen des Workshops gespannt wird. Durch die erste Frage nach dem Alltag der Teilnehmerinnen wurde ein Lebensweltbezug hergestellt, sodass nun über konkrete Situationen nachgedacht werden kann, in denen ein Roboter bzw. Robotertechnik eine Rolle im Leben der Menschen spielen. Die abstrakte Vorstellung eines Roboters wird somit in konkrete Bilder und Ideen übersetzt, die das eigene Leben betreffen.
 +
 +Nach der ersten Frage konnten die Mädchen frei auf einem Flipchart ihre Antworten aufschreiben, wodurch sich eine Vielzahl an Tätigkeiten ergab, die einen normalen Tag füllen. Anschließend sollten diejenigen Tätigkeiten mit einem Klebepunkt markiert werden, die ein Roboter übernehmen könnte oder sollte. Dabei hatte jede Teilnehmerin zwei Klebepunkte zur Verfügung, die frei verteilt werden konnten.
 +
 +__Auswertung__
 +
 +Gruppenzusammensetzung: Wie viele pro Gruppe und wie alt? Ist das bekannt? Man könnte die Ergebnisse nach der Kategorie Alter anschauen. Ich meine, Gruppe 1 war älter? 
 +
 +Kategorienbildung:
 +
 +Aus den zu Frage 1 gegebenen Antworten konnten acht Kategorien gebildet werden, wobei einige Kategorien Unterkategorien besitzen. Diese sind Schulalltag, Körper (mit den Unterkategorien Körperpflege, Grundbedürfnisse und körperliche Tätigkeiten), Haushaltstätigkeiten (Unterkategorien Reinigung und Ernährung), Hobby (Unterkategorien Sport und anderes), Mobilität, Kommunikation, Gefühle und anderes.
 +Diese Kategorienbildung erwies sich für beide Gruppen als passend, obwohl Gruppe 2 zu den Kategorien Haushaltstätigkeiten (Ernährung) und Gefühle keine Antworten gegeben hatte. Im Einzelnen umfassen die Kategorien folgende Anzahl an Antworten (Schema: "Kategorie (Anzahl Antworten Gruppe 1/Anzahl Antworten Gruppe2):
 +Schulalltag (6/6), Körperpflege (3/3), Grundbedürfnisse (5/6), körperliche Tätigkeit (1/4), Haushalt-Reinigung (8/3), Haushalt-Ernährung (3/0), Sport (2/4), andere Hobbys (3/6), Mobilität (5/2), Kommunikation (2/1), Gefühle (2/0), anderes (2/3).
 +
 +{{:ease:anzahl_nennungen_nach_kategorien.png?400|}}
 +
 +Einige Antworten waren nicht ganz eindeutig zuzuordnen, z.B. die Tätigkeit "lesen". Es wurde die Entscheidung getroffen, diese zu der Kategorie Hobby (anderes) und nicht zu Schule zu zählen. Ebenso wurde "Fahrrad fahren" in die Kategorie Mobilität sortiert und nicht in Hobby (Sport).
 +Doppelt vorkommende oder sehr ähnliche Nennungen wurden jeweils nur einmal gezählt.
 +
 +--> Hier eventuell ein Satz zum Durchschnittsalter der Gruppen. Wenn Gruppe 1 älter ist, erklärt sich, dass die Teilnehmerinnen z.B. mehr im Haushalt helfen (müssen) und längere Strecken im Alltag zurücklegen, die jüngeren hätten mehr Freizeit für Sport und Hobbys. Allerdings weiß ich nicht, ob das zu pauschalisierend ist, bzw. aus den Daten so erkennbar oder eher eine Mutmaßung.
 +
 +Auszählung:
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 +Anschließend wurden die verteilten Klebepunkte erfasst und alle gewonnenen Daten in eine Tabelle übertragen. In dieser kann verglichen werden, welche genauen Antworten zu Frage 1 von beiden Gruppen gegeben wurden und wie viele Punkte diesen jeweils zugeteilt wurden:
 +
 +https://docs.google.com/spreadsheets/d/1jeW8wx0Orjv1jmAJD6bVQc6BDwauYZydpE1kK-wNJQU/edit?usp=sharing
 +
 +
 +Die Tätigkeiten, denen am meisten Klebepunkte zugeordnet wurden, sind in Gruppe 1 "aufräumen" (37% der Punkte) und "Hausaufgaben machen" (33% der Punkte). Mit deutlich weniger Punkten erreicht "Geschirrspüler ausräumen" 6,66% der Stimmen, danach folgen mit jeweils 3,33% drei Nennungen aus der Kategorie Haushalt-Reinigung und zwei Antworten aus der Kategorie Schulalltag. In Gruppe 2 wurden die meisten Klebepunkte für "Hausaufgaben" (16,25%) sowie darauf folgend für "zur Schule" (13,75%) verteilt. Es folgt "Test" mit 10%. Alle drei Antworten stammen aus der Kategorie Schulalltag. "Aufräumen" hat ebenfalls 10% der Punkte bekommen. Ebenfalls einige Punkte bekommen haben "Tisch abräumen", "pupsen" und "Hausarrest" (je 6,25%).
 +Betrachtet man die Ergebnisse für Antworten auf Frage 1, die von beiden Gruppen gegeben wurden, wurden der Tätigkeit "Hausaufgaben (machen)" insgesamt 20,9% der Punkte gegeben, darauf folgt "aufräumen" mit 17,27% und "zur Schule (gehen)" mit 10,9%.
 +Die drei Antworten, die insgesamt am meisten Punkte bekommen haben, zielen auf eher negativ behaftete Tätigkeiten, deren Erledigung eventuell als ein Muss angesehen wird bzw. Dinge, die die Teilnehmerinnen nicht freiwillig machen. Da danach gefragt wurde, was ein Roboter erledigen könnte, zeigt sich darin der Wunsch, dass Roboter Tätigkeiten übernehmen sollten, die die Teilnehmerinnen nicht mehr selber erledigen wollen. Roboter werden also als Hilfe im Alltag gesehen, die einem Arbeit abnehmen.
 +Einige Tätigkeiten, die von Gruppe 2 genannt wurde und von Robotern übernommen werden sollen, betreffen aber auch eher positive Dinge, z.B. Sport, malen, lesen, laufen oder essen. Hier ist anzunehmen, dass die Befragten die Tätigkeiten gemeinsam mit dem Roboter ausführen wollten.
 +
 +{{:ease:was_soll_ein_roboter_für_mich_machen_.png?400|}}
 +
 +Anmerkungen:
 +- Gruppe 1 30 Klebepunkte, also 15 Teilnehmerinnen? Gruppe 2 hatte 80 Klebepunkte, aber nicht 40 Teilnehmerinnen?
 +- bei Gruppe 2 war die Punktvergabe bei den Begriffen schreiben/rülpsen nicht eindeutig. Ich habe schreiben 3 Punkte zugeordnet und rülpsen 2.
 +- ebenfalls bei Gruppe 2 steht "Aaah bei einer Oma" vor dem Wort aufräumen, ich habe nur aufräumen in die Tabelle übernommen. Dort sind die Punkte auf dem Foto nicht so gut zu erkennen, könnte man noch einmal in echt nachzählen.
 +
 +Und warum machen wir das? Wer hat etwas davon?
 +
 +
  
 ===== Conclusion ===== ===== Conclusion =====
  
-{{ :ease:arso18-designing-kids-2.pdf |}}+Voll wichtig 
  
 ===== Literature ===== ===== Literature =====
 +
 +http://www.informatik-im-kontext.de/
 +
 +{{ :ease:arso18-designing-kids-2.pdf |}}
  
 ===== Appendix ===== ===== Appendix =====
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 {{:wiki:img_2820.jpg|}} {{:wiki:img_2820.jpg|}}
  
 +Kurze Blockübersicht - Handout:
 +{{ :ease:uebersicht_bloecke.pdf |}}
  
 +Aufgabenbeschreibungen mit Lösungen:
 +{{ :ease:aufgaben_cheat_sheet.pdf |}}
  
 +Bisheriger Ablaufplan: 
 +{{ :ease:ablaufplan_mein_smarter_roboter_31.1-01.02.xlsx |}}
  
  
ease/article.1551962873.txt.gz · Last modified: 2019/03/07 12:47 by syrbe

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